Endlich Feierabend und ab in den Urlaub.
Schon an den Tagen zuvor, war ich nur noch in Gedanken und eigentlich schon am Wasser.
Dann war es soweit, alles war aufgebaut, die Stöcke standen scharf und lagen auf den Spots.
Nach zwei Nächten mit einer Hand voll Brassen, hab ich schon angefangen zu glauben, das es in diesem für mich noch unerforschten Loch mit Wasser, keine Karpfen existieren.
Bevor ich mir im See eine neue Stelle gesucht hätte, wartete ich auf dem einmal aufgewühltem Fressplatz, auf unseren geliebten Zielfisch.
Außerdem war mir das Futter zu schade, womit ich die schleimigen Plagegeister fett gefüttert habe.
Ich brauchte also eine Lösung ...
und die war ansich ganz simple, man nehme einfach 30er statt 20er Boilies, reduziert die Partikel und gestalltet den gelben Teppich etwas unauffälliger...
Die nächste Attacke auf der Rute bekam ich um drei in der Nacht, und schon am aufheulen des Bissanzeigers konnte man unschwer erkennen, das es sich um einen Karpfen handeln mußte.
Ohne Punkt und Komma wickelte es mir die Schnur ab, jetzt nur noch ins Boot und 300m raus zum Kampf.
Der erste Fisch und gleich so ein Traumschuppi mit 21,4 Kilo und eine Nacht später, fand noch ein 17,5 Kilo schwerer Spiegler den Weg zum Futterplatz mit den großen Murmeln von Safety Back.
Alles richtig gemacht würd ich sagen...und so schnell erzeugt man Glücksgefühle.......
Euer Micha
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