
Die Vorbereitungen liefen und da gab es allerhand zu tun. So eine Fahrt sollte gut geplant sein, denn für uns ging es das erste mal in den Süden. Zumindestens muß die komplette Ausrüstung nochmal ordentlich abgecheckt werden. Dort vor Ort sollte es schließlich an nichts fehlen. Vorallem braucht man genug Futter, um im Fall der Fälle einen guten Spot am laufen zu halten. Nach eins, zwei Telefonaten mit Marcel (einem Freund aus Thüringen mit eigener Baitbude = Safety-Back Undercover Baits) war die Menge und die Sorte der Boilies klar.
Zwei Wochen später stand das duftende Paket mit den frisch abgerollten Kugeln vor meiner Tür.
Nur noch einmal Schlafen und einmal Arbeiten, danach konnte es direkt losgehen.
Die Fahrt war extrem anstrengend, aber wir haben uns zu zweit gut wach gehalten. OK, es gab auch für jeden insgesamt drei Energie-Drinks, nur ohne die hätten wir auf jedenfall Streichhölzer gebraucht um uns die Augen aufzuhalten.
Nach 24 Stunden ohne Schlaf, gefühlte 100 durchfahrene Tunnel in Italien und einem malerischen Sonnenaufgang direkt nach der französischen Grenze, waren wir nicht mehr weit von unserem Zielort entfernt. Allein die fantastischen Berglandschaften sind schon ein Grund genug um seinen Urlaub dort zu verbringen. Die Temperatur von ungefähr 30Grad war der Hammer und überhaupt nicht, mit dem Monat Oktober in Deutschland zu vergleichen.
An dem Restaurante gelandet, wo wir unsere Angelkarten kaufen konnten, haben wir das erstemal erfahren, wie wichtig es ist ein paar Wörter französisch zu kennen.
Gut, dazu ein kleines bißchen Englisch und mit Händen und Füßen gefuchtelt, erreicht man einWeiterkommen.
Der erste
angefahrene See hatte ca. 600 Hektar. An einer interessanten Angelstelle angekommen, mußten wir nur noch die Häringe mit viel Kraft in den harten Boden bekommen, da die Umgebung ziemlich trocken und steinig war. Auch das Boot konnten wir gleich im Auto lassen. Boote verboten!!
Ich war also auf Wurfentfernung beschränkt.
Kein Problem. Ein paar PVA-Säckchen gebastelt, die Ruten gut verteilt und mit der Futterschaufel werden die Plätze attraktiv gemacht. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der erste Fisch beißt. Ich mache es mal kurz: Leider haben wir in den darauf folgenden fünf Tagen keinen einzigen Karpfen gesehen. Nur Katzenwelse und Brassen haben sich verirrt. Es lief richtig schlecht, aber wir haben uns mit einem guten Roten die Stimmung aufrecht erhalten.
Plan B war angesagt.
Ein anderer See nämlich. Dort waren auch Boote erlaubt.
Das machte die Spotsuche einfacher. Und tatsächlich: Auf einem mit Mamor-Boilies und Tigernüssen gut präperierten Spot, hing in einer windigen Nacht dann endlich mein erster Franzose an der Schnur - ganze 16Kilo schwer.
Für französische Verhältnisse zwar kein Riese, trotzdem war ich überglücklich.
Auch wenn das der einzige Fisch blieb, war ich zufrieden. Denn ich habe auf der Tour eine Menge neuer Erfahrungen gesammelt und einiges dazu gelernt. Und das kann bekanntlich nie schaden.
Nächstes Jahr wird das wiederholt.
Mit neuem Mut und neuen Ideen...
Ich war also auf Wurfentfernung beschränkt.
Kein Problem. Ein paar PVA-Säckchen gebastelt, die Ruten gut verteilt und mit der Futterschaufel werden die Plätze attraktiv gemacht. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der erste Fisch beißt. Ich mache es mal kurz: Leider haben wir in den darauf folgenden fünf Tagen keinen einzigen Karpfen gesehen. Nur Katzenwelse und Brassen haben sich verirrt. Es lief richtig schlecht, aber wir haben uns mit einem guten Roten die Stimmung aufrecht erhalten.
Plan B war angesagt.
Ein anderer See nämlich. Dort waren auch Boote erlaubt.
Das machte die Spotsuche einfacher. Und tatsächlich: Auf einem mit Mamor-Boilies und Tigernüssen gut präperierten Spot, hing in einer windigen Nacht dann endlich mein erster Franzose an der Schnur - ganze 16Kilo schwer.
Für französische Verhältnisse zwar kein Riese, trotzdem war ich überglücklich.
Auch wenn das der einzige Fisch blieb, war ich zufrieden. Denn ich habe auf der Tour eine Menge neuer Erfahrungen gesammelt und einiges dazu gelernt. Und das kann bekanntlich nie schaden.
Nächstes Jahr wird das wiederholt.
Mit neuem Mut und neuen Ideen...
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